Der Irrtum der Farbmessung

Wettbewerbsgeräte arbeiten bei der Hautvermessung mit infrarotem Licht. Durchgeführt wird hier eine reine Farbmessung. Das heißt, je heller die Haut, umso empfindlicher wird die Haut eingestuft. Je dunkler die Haut, umso unempfindlicher wird die Haut eingestuft. Das bedeutet, die eigentliche und wesentliche UV-Abwehr, die Lichtschwiele, wird bei der Farbmessung nicht berücksichtigt. Organisch bedingte Veränderungen, z.B. erhöhte UV-Sensibilität durch die Einnahme von Medikamenten wird nicht berücksichtigt. Solche Medikamente wirken sich so auf die Keratinozyten aus, dass bei einer Farbmessung die Haut sogar als unempfindlicher eingestuft wird, obwohl sie wesentlich empfindlicher ist! Die Folge ist eine höhere Besonnungszeit und somit die Gefahr eines Sonnenbrandes. Die Farbmessung beruht auf der Absorbtionsfähigkeit von Melanosomen im Bereich der sichtbaren Strahlung (nicht UV-Strahlung).

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